Regionalfinale Mädchenfußball

Am 13.5.25 fuhr das Mädchenteam der SportMS Tulln nach Krems. 8 Teams spielten um den Einzug ins Landesfinale im Mädchenfußball. Die Gruppenphase verlief für die Mädels super. Mit einem 1:0 Sieg gegen die SMS Gföhl, einem sensationellen 5:0 Sieg gegen die MS Marc Aurel Tulln und einem 2:0 gegen die SMS St. Pölten erreichten wir den Gruppensieg in unserer Gruppe B. Somit ging es ins Halbfinale gegen die SMS Mautern, das 2. plazierte Team der Gruppe A. Leider hat uns in diesem spannenden Halbfinale das Glück verlassen. Fast die gesamte Spielzeit von 15 Minuten machten unsere Mädchen Druck und spielten fast nur auf der gegnerischen Hälfte, doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Ein einziger Torschuss der Gegnerinnen im gesamten Spiel genügte um mit 1:0 in Führung zu gehen. Unsere Mädchen kämpften bis zur letzten Sekunde, leider kam der Schlusspfiff zu früh und die SMS Tulln spielte um den 3. Platz. Das kleine Finale ging nach 15 Minuten unentschieden (2:2) gegen Gföhl aus. Im spannenden Elf-Meter-Schießen konnten unsere Mädchen schlussendlich brillieren und belegten hinter dem BG St. Pölten Josefstraße und der SMS Mautern den 3. Platz. Das große Ziel, ins Landesfinale einzuziehen, verpassten wir knapp. Jedoch sind wir sehr stolz auf euch Mädels, ihr ward einfach großartig.
Leichtathletik-Spezialwoche Obertraun
Bei nassen und kalten Wetterbedingungen fuhren die besten 40 Schüler*innen unserer Schule auf die Trainingswoche Leichtathletik nach Obertraun. Die Kinder haben sich in den Disziplinen Vortexwurf, Sprint, Staffellauf, Weitsprung und Kugelstoß für die Landesmeisterschaft LA vorbereitet. Auch alternative Sportangebote wurde unseren Sportler*innen in der Freizeit angeboten. Die Woche wurde mit einem internen Wettkampf abgeschlossen.
Frühlingswettkampf
Heute, am 8.4.25 fand erstmals unser Frühlingswettkampf im Tullner Josef-Keiblinger-Stadion statt. Unter fast winterlichen Bedingungen, die Temperaturen waren unter 10°, dazu eisiger Wind und ein wenig "Kopfwäsche" haben sich unsere Schülerinnen und Schüler tapfer geschlagen.
Landesfinale Tischtennis in Laa an der Thaya
Beim Landesfinale Tischtennis am 8. April in Laa an der Thaya zeigte die Sportmittelschule Tulln großartigen Einsatz und überzeugte mit starken Leistungen. In der Gruppenphase setzte sich das Team souverän durch und erreichte als Gruppensieger die K.o.-Phase.
Dort mussten sich die Spieler jedoch in einer engen Begegnung geschlagen geben, wodurch nur noch Platz fünf möglich war. Diesen holte sich die Mannschaft mit einer konzentrierten Leistung und belegte somit den 5.Platz im Endklassement.
Ein besonderer Dank gilt Lukas Schwingenschlögl, der als Vereinsspieler zwar nicht selbst antreten durfte, aber als Coach seine Teamkollegen engagiert unterstützte.
Herzlichen Glückwunsch an das Team für den großartigen Einsatz und die starke Leistung!
Unsere colle Wintersportwoche der 2. Klassen
Die Spannung stieg. Der letzte Schikurs an unserer Schule im Schuljahr 2024/25. Würden alle mitfahren können? Sind alle gesund? Leider mussten wir kurzfristig 3 Schüler zuhause lassen. Ein Gipsbein, eine Gipshand und ein Knochenmarksödem haben diesen Dreien einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir lassen euch aber ganz liebe grüßen!!!!
Tag 1: 23.03. 2025
Doch am Sonntag, den 23.03. 2025 war es endlich so weit. Aufbruch zum „Abenteuer ‚Wagrain“, wo die Wintersportwochen der 2a und 2b (Leitung: Tatjana Sappert, Team Sarah Majer, Viktoria Eder, Martin Franz, Gregor Maar, Paul Pfeifer und Michael Wandl ) stattfinden wird.
Am Tag der Abreise war allen Beteiligten die Anspannung und Vorfreude anzusehen. Und als das gesamte Gepäck im Bus verstaut war (ich glaube wir bleiben 1 Monat, soviel Gepäck haben alle mit), wir alle im Bus saßen, das Durchzählen erfolgt war und wir um 9:15 Uhr abfuhren, konnte man spüren, wie bei vielen die Aufregung erneut noch einmal anstieg. „Es geht los!“. Für viele war es die zweite längere Reise ohne ihre Eltern, auch das gehört zu den Lernerfahrungen, die man im Leben gemacht haben muss und ein Schikurs bietet eine hervorragende Möglichkeit dazu.
Die Fahrt war meist angenehm ruhig, oft nur unterbrochen durch die Frage „Sind wir bald da?“ und durch die lang ersehnte Zimmereinteilung. Trotz sämtlicher Hinweise, sich noch wenig Gedanken über die Zusammenstellung der Zimmer zu machen, da dies im Nachhinein immer wieder zu Tränen führen kann, war dies das nächste Highlight. Natürlich folgte man nicht unserem Rat und es gab heftige Diskussionen "wer mit wem?", "mit denen möchte ich so gerne, mit denen aber gar nicht?" "wir haben uns das schon soooo lange ausgemacht" Nichtsdestotrotz haben wir es mit guten Gesprächen endlich geschafft diesen Teil abzuschließen. Und dies mit Erfolg.
Nach gut 4,5 Stunden Fahrzeit kamen wir gut an, und dann ging es Schlag auf Schlag. Die Zimmer wurden bezogen – und siehe da, die Zimmer sind eigentlich ganz cool. Unsere Kinder sind teilweise in Appartements untergebracht, dh. sie haben trotz großer Anzahl in einem Zimmer, mehrere Zimmer im Appartement. Man kann sich zurückziehen, aber auch gemeinsam am Tisch spielen oder plaudern.
Kurz darauf wurden schon die Liftkarten ausgeteilt und es ging „Aufi am Berg!“ um die ersten Schwünge in den Schnee zu ziehen. Die Pisten sind wirklich super präpariert. Nur die Temperaturen waren unglaublich warm. Nach 1 Stunde drehten die Lifte ab und wir konnten zurück ins Zimmer und diese wieder in Ordnung bringen, Kästen einräumen, usw.
Um 18:00 gab es das erste Abendessen – Gulasch mit Nudeln und Salat vom umfangreichen Salatbuffet. Danach spazierten wir zur Wagrainer Wasseerwelt, um uns dort ein wenig auszupauern. Nicht einmal nach dem Fußballmatch Serbien – Österreich wurde gefragt. In der Wasserwelt waren 3 Rutschen, die unsere Kids permanent bewältigten. Bevor es zur Erledigung der Tageschallenge ging, mussten sich die Kursteilnehmer*innen noch die Hausordnung anhören, und die Gepflogenheiten des Hauses und des Kurses kennenlernen.
Dann endlich, die Tageschallenge wurde ausgerufen – „Betten überziehen“. „Waaaaas?“, „Was ist ein Bettzeug?“, „ein Bettbezug?“, „ein Leintuch?“, „Das macht immer meine Mama?“, „Das hab ich noch nie gemacht?“ Für Einige war es eine Challenge, manche haben dies zum allerersten Mal in Ihrem Leben gemacht – und … alle haben diesen fast unbewältigbaren Auftrag, teilweise mit Unterstützung von Zimmerkolleg*innen und Lehrer*innen ohne gröbere Verletzungen geschafft J
So konnten die schon sehr müden Kinder um ca. 22:00 in ihren selbstbezogenen Betten ins Träumeland entschwinden.
Ein Schikurs ist also ein ganzheitlicher Lernprozess.
Wir konnten mit den Kindern also schon viel lernen bzw. üben (Geduld bei knapp 5 Stunden Busfahrt, sich im Bus und beim Abendessen ruhig verhalten, Betten beziehen, die ersten Schwünge im Schnee, Plantschen…) all das, obwohl es erst am nächsten Tag mit dem Schifahren und Snowboarden so richtig losgehen sollte.
Tag 2: 24.03.2025
Die Vorfreude auf den ersten richtigen Schitag war groß.
Um 7:30 wurden unsere Schüler*innen sanft aus ihren Träumen geweckt. Manche waren schon munter und andere wiederrum schliefen noch tief und fest.
Nach einem ausgiebigen Frühstück am opulenten Frühstücksbuffet – bei dem sich die Kinder für den bevorstehenden ersten Skitag stärkten, ging es auch schon richtig los.
Nicht zu viel anziehen – es wird wieder sehr warm – etwas zu warm für den Wintersport – gut mit Sonnencreme einschmieren – Schigewand an, Helm auf, Ski schultern, Snowboard packen und los geht’s!
Unsere Profis wollten schon den Berg hochlaufen, da der Lift zu langsam fuhr, sie bevorzugten dann aber doch den gemütlichen Bergtransport. J
Nach 2 Stunden kamen die ersten Kinder ins Quartier, um ihren Flüssigkeitshaushalt aufzufüllen- Unsere Anfängergruppen starteten ihre ersten Versuche im Snowboarden und Skifahren am Haushang. Ein Schüler hat vor Freude gerufen „Ich kann endlich skifahren!“ Unsere Snowboardlehrerin Frau Maier war so zuversichtlich, dass die Wagrainer Bergwelt am Nachmittag erobert werden und auch unsere Anfänger höhere Lagen kennenlernen durften.
Nach dem Skifahren hatten die Kinder ihre Handyzeit, in der sie ihre Social Medias „erledigen“ oder zuhause anrufen konnten. Manche zogen es vor, die Zeit im Freien am Outdoorspielplatz oder in der Gamingarea (unter anderem mit einem Airhockeytisch, Tischfußball, Tischtennistisch…) zu verbringen. Man kam drauf, dass das Handy gar nicht so wichtig ist, die gemeinsame Zeit aber umso schöner. Bevor es zum Abendessen ging, war die Handyzeit vorbei und wir konnten uns wieder dem gemeinsamen Miteinander widmen.
Als Abendprogramm wurde den Schüler*innen zwei „Infoveranstaltungen“ angeboten. Herr Franz hat einen sehr interessanten Lawinenvortrag und Materialkunde vorbereitet. Zum ersten Mal haben unsere Schüler*innen „so einen Lawinenrucksack“ gesehen und konnten auch eine Schaufel, ein „Piepserl“ und eine Sonde angreifen. Die Kinder haben erfahren, wie diese Gerätschaften angewendet werden, auf was man aufpassen muss, wenn man sich im freien Gelände bewegt. Leider haben es die Schneeverhältnisse nicht zugelassen, nach dem Piepserl zu suchen.
Beim anderen Event wurden die Pistenregeln in Form einer Rätselralley wiederholt. Im gesamten Markushof, und dieser ist wirklich sehr groß und weitläufig, wurde eifrig nach den Lösungen gesucht. Schließlich geht es um leckere Preise!
Danach wurde den Schüler*innen freigestellt, ob sie sich im Aufenthaltsraum bei Gesellschaftsspielen, gemütlichem Tratschen, oder in der Sporthalle bei einem Ballspiel und/oder Indoortrampolinen austoben wollen.
Um 22:00 fielen die Kids erschöpft vom ersten Tag in einen tiefen Schlaf.
Tag 3: 25.03.2025
Am dritten Tag wussten bereits alle Kinder „wie der Hase läuft“. Unsere Routine war: die Kinder um 7:30 Uhr aufzuwecken. Anschließend alle zum Frühstück zu schicken, um sich für den bevorstehenden Tag zu stärken.
Leider musste an jenem Tag auch ein Schüler aufgrund von unaushaltbarem Heimweh die Heimreise antreten und konnten an den restlichen Aktivitäten nicht mehr teilnehmen. Dies fällt uns immer schwer, da wir wissen, was für ein Gefüge Skikurse mit sich bringt.
Nach dem Frühstück ging es wieder auf die Piste und selbst unsere Anfänger konnten endlich mit dem G-Link über das Tal zum Grafenberg „fliegen“, um auf neuen Pisten ihre Schwünge zu ziehen. Unsere Profis hingegen zeigten ihr Können auf sämtlichen Pisten.
Zu Mittag gab es endlich nach einer deftigen Gulaschsuppe die langersehnten Bauernkrapfen. Die Kinder haben sich ihre Bäuche vollgestopft und am Nachmittag mussten sie die vielen „Krapferl“ wieder „abtrainieren“ J
Nach dem Einrücken am Nachmittag war wieder Freizeit in der Gamearea oder am Zimmer und Handyzeit angesagt. Leider fiel die Outdooraktivität dem tränenden Himmel über uns aus.
Beim Abendessen ging es rund, schließlich wollte jeder das beste Stück vom Grillbuffet und anschließend beim Eisbuffet ergattern, bevor es wieder zu der Abendgestaltung überging, bei der wir fast das gleiche Szenario, wie am Vorabend anboten. Pistenregeln, Lawinenvortrag und Materialkunde.
Das stolze Lächeln war den Kindern bis zum Schlafengehen nicht mehr zu nehmen.
Tag 4: 26.03.2025
Endlich ist es so weit: alle eroberten die Wagrainer Bergwelt. Die Rennstrecke für das morgen angesagte Rennen wurde geübt und alle „carvten“ die tolle Piste in den Morgenstunden bis ins Tal, bevor das wechselhafte Aprilwetter die Pisten in „Tiefschneepisten“ oder besser gesagt matschiger und nasser Schneepiste verwandelten.
Zu Mittag stärkten sich die Kinder bei Salatbuffet und Geschnetzeltem mit Kroketten. Das Buffet mit Profiterols wurde gestürmt. Nach der Mittagspause, bei der sich natürlich alle Kinder ausrasten J, rückten alle aus. Nach einer anstrengenden Fahrt wurde auch der sogenannte Einkehrschwung geübt und bravourös von allen gemeistert. Bei Kaiserschmarren und Schiwasser genoss man die Zeit auf der Hütte.
Nach der Handyzeit stürmten alle das Pastabuffet - Spaghetti, Penne, Lasagne, Tomatensauce, Bolognese, Gnocchi, die Auswahl war riesig.
Das Abendprogramm bestand dieses Mal aus „einem Escaperoom – aus dem sich die Kinder durch Denkspiele und va. gemeinsames Lösen befreien mussten, um an den Schatz zu kommen. Wer nicht so der Rätselfreak war, konnte sich bei Gesellschaftsspielen vergnügen oder in der Sporthalle und am Trampolin ihre letzte Kräfte auspowern, bevor die Sportler*innen in einen ruhigen, tiefen Schlaf fielen.
Tag 5: 27.03. 2025
Am letzten Skitag war die Erschöpfung schon deutlich zu spüren – alle mussten aufgeweckt werden. Die Augen wurden geöffnet und die Nervosität stieg. Das alljährliche Abschlussrennen stand am Programm. Auf der WISBI-Strecke am Grafenberg wurde alles gegeben. Erschöpfung wurden nun deutlich sichtbar, sodass mansche Schülerinnen am letzten Nachmittag nicht mehr die Schi anschnallen konnten.
Nach einem letzten Schitag wurde der gestern gelernte Einkehrschwung wiederholt. Alle haben sich diese Technik gemerkt und wurden von der Kursleiterin zu einem Abschlussgetränk im Kuhstall eingeladen. Après Ski wurde gelebt und der Kuhstall bebte. Ein kurzer Spaziergang zurück zum Quartier brachte uns wieder zur Realität zurück – das Kursende naht in großen Schritten. Das Leihmaterial wurde zurückgegeben, die Koffer gepackt, das Zimmer wieder halbwegs in Urzustand gebracht. Mit einem Burger-Buffet wurde dieser Tag abgerundet.
Die Spannung stieg noch ein letztes Mal. Das Skirennen wurde prämiert. Die Siegerehrung war sehr spannend. Wer hat letztendlich gesiegt. Als Abendprogramm stand dieses Mal die „Disco“ am Programm. Die Schüler*innen haben sich dafür herausgeputzt. Die Post ging ab, ein großes Dankeschön an den DJ.
Aber natürlich hat auch alles Schöne einmal ein Ende und zum letzten Mal gingen wir überglücklich in Wagrain schlafen.
Tag 6: 28.03.2025
Ein letzter Guten-Morgen-Weckruf. Jetzt heißt es wirklich alles zusammenpacken, nichts vergessen, die mühsam bezogenen Betten mussten auch wieder abgezogen werden. Diesmal ging es ganz leicht. Dann noch das Gepäck im Bus verladen und ab zum Frühstück, ein letztes Mal den Bauch am leckeren Buffet vollschlagen. Das Lunchpaket zusammenpacken und „Aufsitzen!“
Nach ca. 4,5 Stunden Busfahrt kam wir hundemüde in Tulln an und gingen in unser wohlverdientes Wochenende.
Unseren Dank richten wir an dieser Stelle an das Team unserer Jugendherberge Markushof für die Betreuung und das stets hervorragende und ausgewogene Buffet und Essen bedanken.
Danke auch an alle Eltern, die den Kindern diese Reise ermöglicht haben. Die Kinder haben bei uns nicht nur Schifahren gelernt, sondern auch wie man eine Woche ohne Eltern zurechtkommt, sich in einer großen Gruppe benimmt, sie waren täglich mehrere Stunden in der Natur, haben neue Gruppendynamiken kennen gelernt, Survival Training absolviert (wie überlebe ich eine Nacht ohne Handy) und wir konnten gemeinsam Konflikte und andere Dramen lösen. Diese Erlebnisse werdet ihr eure Leben lang in Erinnerung behalten.
Außerdem möchte ich mich bei meinen Kolleg*innen für diese wunderschöne Woche bedanken. Ohne euch hätte ich dies nicht geschafft. Ihr habt mich toll unterstützt, va. weil ich euch verletzungsbedingt auf der Piste nicht unterstützen konnte. Da bei Sommer- und Wintersportwochen stets die Sicherheit der Kinder im Vordergrund steht, war der Einsatz für zusätzliche Lehrer*innen die richtige Entscheidung. Da möchte ich mich für den spontanten Einsatz bei Frau Eder herzlich bedanken.
Besonderer Dank auch an Herrn Wandl– unsere externen Begleitschilehrer.
Ein herzliches Danke für eure Arbeit, ihr habt mitgeholfen diese Tage für Alle zu etwas Besonderem zu machen!






